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Ein Pantheon im klassischen Sinne existiert auf [[Der Kontinent]] nicht.
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Es gibt keine allgemein anerkannten Götter, keine verbindliche Schöpfungserzählung und keinen einheitlichen Kanon.
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Stattdessen existieren **acht archetypische Figuren** die sich auf [[Die vier Aspekte]] Berufen, deren Ursprünge jeweils auf **eines der vier [[Die Völker|Völker]]** zurückgeführt werden.
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Diese Figuren sind keine historischen Personen und keine realen Wesen.
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Sie sind **Erzählkonstrukte**, entstanden aus Beobachtung, Notwendigkeit und Wiederholung.
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Obwohl jede dieser Figuren aus der Lebensrealität eines einzelnen Volkes hervorgegangen ist,
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haben sich ihre Geschichten über Jahrhunderte hinweg von diesem Ursprung gelöst.
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Heute werden sie von allen Völkern erzählt, angepasst, widersprochen und weiterverwendet.
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Jede dieser [[Die vier Aspekte|vier Figuren besitzt]] **zwei Facetten**, die nicht als getrennte Gestalten verstanden werden.
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- eine Facette, die das Leben in den [[Städte|Städten]] erklärt und strukturiert
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- eine Facette, die Hinweise für das Überleben im [[Wald|Wald]] und im [[Odem]] liefert
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Diese Facetten sind widerspruchsfrei, jedoch **nicht austauschbar**.
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Eine Erzählung, die in den Städten Orientierung bietet, kann im Wald irreführend oder tödlich sein.
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Unterschiedliche [[Die Völker|Völker]], [[Städte]] und Gemeinschaften betonen unterschiedliche Facetten derselben Figur.
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Namen, Bilder und Details variieren, ohne dass dadurch ein Widerspruch entsteht. |